CakePHP & DIEVOLUTION Blog

Web 2.0 Anwendungen, Segen oder Fluch?

 

Als neue Kategorie hier im Blog habe ich die “Meinung” eingeführt. Hier stelle ich Themen von Interesse vor, die ich anschließend durch die Mangel drehe ;-)

Thema Heute: Web 2.0 Anwendungen, Segen oder Fluch?

Web2.0 ist überall. Ob in der Werbung oder in jedem zweiten Webdesignerblog, irgendwo taucht immer der Begriff Web 2.0 auf. Das bessere, schönere, interaktivere Web, viel toller als das Web 1.0, wo noch der Seitenbetreiber Inhalte stellte, nun ist alles “User generated Content”. Die neue Designlinie des Web 2.0 zieht sich durch viele neue Seiten, ständig werden neue Anwendungen aus dem Boden gestampft, die den “Long Tail” ins unendliche verlängern.
Die Frage, die sich hier jedoch stellt: “Brauchen wir denn all diese Web 2.0 Anwendungen?”

Als Ideensammlung des Untergangs habe ich in meinem Blogreader Web2Null.de gespeichert. Dort kann man täglich sehen, welche neuen Web2.0 Anwendungen es gibt, und wie sehr sich diese ganzen Anwendungen doch ähneln. Jeder will der nächste Mark Zuckerberg werden, DIE SUPER IDEE, die jeder Mensch auf diesem Internetverseuchten Planeten braucht und ohne die er nicht mehr leben kann.
Mal ehrlich, welche Dienste der neuen Generation werden denn genutzt?
Zum einen gibt es da die Blogs, eine Möglichkeit, sich der Welt mitzuteilen, Ideen auszutauschen, Tipps zu geben und und und. Blogs sind populär, weil durch gute Software jeder die Möglichkeit besitzt zu bloggen. Früher baute man sich seine Webseite mit rudimentären HTML Kenntnissen und hoffte, jemand würde sich drauf verirren. Blogs haben das Gesicht des Internets verändert, vieles vernetzt, alles prima.
Gibts es noch so tolle Anwendungen? JAAAA, Videoplattformen! Total Web2.0. Leider relativ sinnfrei, und dank steigender Klagen gegen die Betreiber durfte diesen Seiten das gleiche Schicksal beschienen sein wie damals Napster. Überbewertet und untergegangen oder bedeutungslos.
Sonst noch was? Wer braucht 52 verschiedene Projektmanagementplattformen, 5000 Communities, 100.000 Blogs? Es bleibt abzuwarten, wann der Markt und der Konsument satt ist, irgendwann wird der Punkt kommen. Was heute noch hipp ist (etwa seine persönlichen Daten in jedes noch so kleine Social Network zu kloppen), wird morgen vielleicht schon wieder “out” sein und alle laufen dem nächsten Trend hinterher. Was das sein wird? Fragt Google :-)

Ganz so schwarz wie mein Kaffee soll natürlich die Zukunft nicht aussehen, aber diese “Meinung” soll vor allem die Augen öffnen, dass man nicht für alles eine Web 2.0 Anwendung braucht. Und vor allem nicht 10 zum selben Thema. So, aber nun genug gewettert, schließlich lesen die meisten Leute das Blog, um gute CakePHP und Typo Tipps zu bekommen, also lass ich nun wieder den Code sprechen.


Veröffentlicht am Freitag, den 28. September 2007 um 15:17 Uhr veröffentlicht

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