CakePHP & DIEVOLUTION Blog
Adobe Shop Fehler oder wie man als Monopolist einen Un-shop baut
Wer viel als Webdesigner unterwegs ist kennt das Problem, irgendwann muss man beim großen A(dobe) Produkte kaufen. Spätestens wenn man mit externen Dienstleistern oder Flash arbeitet, kommt man an Photoshop, Flash und Co. nicht vorbei. Nachdem ich jetzt mein Upgrade von CS3 auf CS4 notgedrungen im Adobe Shop erwerben musste, hier meine Kritikpunkte an diesem Online-Flop äh Shop:
- Der Shop ist komplett flashbasiert und damit sehr unübersichtlich, schwer zu manövrieren und auch nicht wirklich vertrauenswürdig.
- Nach der Bestellung werden erst einmal falsche Liefertermine genannt, ein paar Stunden später sieht man dann die wirkliche Lieferzeit.
- Bei Angabe von Bankeinzug als Zahlungsoption bucht Adobe vor Versand ab (müsste man das nicht vorher sagen?)
Der Oberhammer war aber die Versandbestätigung:
Betreff: “Shipping Confirmation email”
Inhalt: Kein Inhalt, nur ein PDF Dokument.
Klar das sowas im Spamordner landet, oder? Dass Adobe allerdings im PDF selbst kein Deutsch spricht, ist bei Preisen jenseits von gut und böse schon erstaunlich:
Das Produkt, das Sie im Adobe Das Produkt, das Sie im Adobe Store
bestellt haben (Bestellnummer:xxxxxxxxx) from the Adobe Direct wurde per UPS verschickt am
24.07.2009.
Sie können die Sendung des Pakets per Track & Trace verfolgen unter
http://www.ups.com/tracking/tracking.html
Ihr Paket hat folgende UPS-Tracking-Nummer: xxxxxxxxxxxx.
Falls Sie Fragen zu Ihrer Bestellung haben, schicken Sie bitte eine E-Mail an den Kundendienst unter
Mit freundlichen Grüßen,
Adobe-Kundendienst-Team
Ohne Worte…
Veröffentlicht am Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 17:26 Uhr veröffentlicht
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5 Reaktionen zu “Adobe Shop Fehler oder wie man als Monopolist einen Un-shop baut”
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Am 4. August 2009 um 05:43 Uhr
Das kommt dabei heraus wenn man ein Monopol hat. Arroganz und Faulheit!
Den ueberteuren Photoshop habe ich deshalb schon lange durch GIMP und KRITA ersetzt, diese sind Open Source und kostenlos, und haben alle noetigen Features.
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Am 16. August 2009 um 22:29 Uhr
Wirklich ziemlich abgehoben, besonders den ganzen Shop in Flash zu bauen. Nichts mit Barrierefreiheit usw, einer so großen Firma unwürdig.
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Am 10. Oktober 2009 um 08:35 Uhr
als monopolist kann man machen was man will. das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben.
Bernd Helmut Frank
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Am 2. Dezember 2009 um 14:35 Uhr
Das ist doch bei allen Monopolisten so, vor allem auch bei Telekommunikationsgesellschaften…Man müßte es irgendwie möglich machen, dass mehr Leute nicht einfach den größten Anbieter wählen, sondern das Bewusstsein für Alternativen gestärkt wird. Es bräuchte ein Alterniven-Portal für verschiedene Sparten (Webdesign, Telekommunikation, Stromversorgung usw.), die Optionen vorschlagen…Keine Ahnung, ob es so etwas schon gibt, aber wenn nicht, dann los…
-
Am 25. Januar 2010 um 18:17 Uhr
mmh, anscheinend haben die von usability, kundenzufriedenheit und -service noch nichts gehört. schade!
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