Adobe Shop Fehler oder wie man als Monopolist einen Un-shop baut
Wer viel als Webdesigner unterwegs ist kennt das Problem, irgendwann muss man beim großen A(dobe) Produkte kaufen. Spätestens wenn man mit externen Dienstleistern oder Flash arbeitet, kommt man an Photoshop, Flash und Co. nicht vorbei. Nachdem ich jetzt mein Upgrade von CS3 auf CS4 notgedrungen im Adobe Shop erwerben musste, hier meine Kritikpunkte an diesem Online-Flop äh Shop:
- Der Shop ist komplett flashbasiert und damit sehr unübersichtlich, schwer zu manövrieren und auch nicht wirklich vertrauenswürdig.
- Nach der Bestellung werden erst einmal falsche Liefertermine genannt, ein paar Stunden später sieht man dann die wirkliche Lieferzeit.
- Bei Angabe von Bankeinzug als Zahlungsoption bucht Adobe vor Versand ab (müsste man das nicht vorher sagen?)
Der Oberhammer war aber die Versandbestätigung:
Betreff: “Shipping Confirmation email”
Inhalt: Kein Inhalt, nur ein PDF Dokument.
Klar das sowas im Spamordner landet, oder? Dass Adobe allerdings im PDF selbst kein Deutsch spricht, ist bei Preisen jenseits von gut und böse schon erstaunlich:
Das Produkt, das Sie im Adobe Das Produkt, das Sie im Adobe Store
bestellt haben (Bestellnummer:xxxxxxxxx) from the Adobe Direct wurde per UPS verschickt am
24.07.2009.
Sie können die Sendung des Pakets per Track & Trace verfolgen unter
http://www.ups.com/tracking/tracking.html
Ihr Paket hat folgende UPS-Tracking-Nummer: xxxxxxxxxxxx.
Falls Sie Fragen zu Ihrer Bestellung haben, schicken Sie bitte eine E-Mail an den Kundendienst unter
Mit freundlichen Grüßen,
Adobe-Kundendienst-Team
Ohne Worte…
Kategorie: Allgemein, Meinung | 5 Kommentare »
Veröffentlicht am Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 17:26 Uhr veröffentlicht
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